Mouhanad Khorchide ist Soziologe, Islamwissenschaftler und Religionspädagoge. Er kämpft für die Version eines aufgeklärten und modernen Islam, für eine humanistische Religion der Gottesbarmherzigkeit, Gottesliebe und Freiheit. Der Münsteraner Professor spricht am Donnerstag bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Pacelli Haus in Erlangen (Sieboldstraße 3). Sein Thema: Scharia - der missverstandene Gott. Los geht's um 19.30 Uhr!
Bamberg. (bbk) Zwölf junge Frauen und Männer haben am Donnerstagabend in der Kapelle des Bistumshauses St. Otto in Bamberg in einem feierlichen Gottesdienst mit Weihbischof Herwig Gössl die Missio Canonica, die kirchliche Unterrichtserlaubnis, erhalten. Die Überreichung der Urkunde bildet für die Referendarinnen und Referendare des Dientzenhofer Gymnasiums und der Berufsschule den Übergang von der Ausbildungszeit in den Berufsalltag. Es ist die Bescheinigung, dass sie von nun an im Auftrag des Erzbischofs von Bamberg katholische Religion unterrichten dürfen.
Bamberg. Rund 1000 TeilnehmerInnen sind am Samstag, 24. Januar, auf den Bamberger Maxplatz gekommen, um unter dem Motto „Bamberg wehrt sich gegen Nazis!“ für Toleranz und Vielfalt zu demonstrieren. Auch der BDKJ sowie zahlreiche VertreterInnen der Mitgliedsverbände zeigten Flagge und positionierten sich damit eindeutig gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Anlass der Veranstaltung, zu der ein breites Bündnis verschiedener Bamberger Initiativen aufgerufen hatte, war eine Kundgebung von etwa 40 Rechtsextremen.
Vierzehnheiligen. (bbk) Im „Jahr der Orden“ bieten auch die Bildungshäuser in Vierzehnheiligen mehrere Veranstaltungen zu diesem Thema an. Die Vortragsreihe „Ordensspiritualitäten“ stellt die Besonderheiten und Unterschiede der Ordensgemeinschaften im Erzbistum Bamberg heraus, wie Professor Elmar Koziel, Geistlicher Rektor der Bildungshäuser, bei der Vorstellung des neuen Halbjahresprogramms erläuterte. Laut Koziel hat jede geistliche Gemeinschaft eine Besonderheit und richtet ihr Leben nach einem Teilbereich des christlichen Glaubens aus. Darauf wird in mehreren Veranstaltungen im Mai und Juni in Zusammenarbeit mit dem Ordensreferat des Erzbistums genauer eingegangen.
Glückliche Paare haben ein Geheimnis. Sie können „gut“ miteinander reden. Das klingt einfach. Doch bei heiklen Themen oder unter Stress kochen die Emotionen schnell über; ein Wort gibt das andere, und schon hängt der Haussegen schief. Wie es besser geht, können Paare beim Gesprächstraining KEK lernen. Termin: Freitag, 13. Februar 2015, 17:30 Uhr- Montag, 16. Februar 2015, 16:00 Uhr
Keiner hat die Welt bewegt wie er – Jesus von Nazareth. Leben und Passion des Gottessohnes finden Niederschlag in den Meisterwerken der Malerei und Musik. Und er berührt die Menschenherzen bis heute. Unzählige empfingen durch ihn Befreiung von Schuld, Heilung und Frieden. Millionen Menschen bezeugen, dass er Inhalt und Ziel ihres Lebens ist. War er nun Gottes Sohn oder nur ein gescheiterter Weltverbesserer? War er das Sühnopfer zur Erlösung der Welt oder nur ein Opfer religiöser Intrigen? Diesem anspruchsvollen Thema widmet der Evangelische Freundeskreis Hof sein neues Konzert mit dem Titel „ER“.
›Gottes Rede‹ ist das Thema der diesjährigen Bibelwerkstatt Feuerstein. Die Grundidee der Bibelwerkstatt ist es, aktuelle Fragen und Texte der Bibel miteinander ins Gespräch zu bringen In der BibelWerkstatt Feuerstein kommen wir an drei Wochenenden anhand von biblischen Texten über Gott ins Gespräch. Die Einzelthemen (23.– 24.01.2015) In Bildern von Gott reden; (24.-25.04.2015) Im Leiden von Gott reden; (17.–18.07.2015) Mit Gott reden.
Die Kath. Landvolkshochschule Feuerstein in Ebermannstadt bietet ein individuelles Coaching an. Das Angebot richtet sich an Menschen, die vor wichtigen Lebens-entscheidungen stehen, eine neue Orientierung suchen oder unter Burnout leiden. Das neunzigminütige Coaching bietet einen Einstieg, um alte Verhaltensmuster loszulassen, gute Entscheidungen vorzubereiten, den eigenen Weg wiederzufinden oder Kraft und Motivation zu tanken.
In kirchlichen und sozialen Berufen können Menschen ihre Begabungen entfalten und sich mit Lebens- und Glaubensfragen auseinandersetzen. Außerdem bieten sie vielfältige Gelegenheiten, anderen Menschen zu begegnen, sie zu begleiten und so immer wieder Zeugnis zu geben von dem, der sie überzeugt.
Herzogenaurach. Er ist in Gedanken versunken, seine Hände gleiten bei dem Stück von Johann Sebastian Bach über die Tasten. Und auch die Füße sind ziemlich aktiv und huschen über die Pedale. Im Sonntagsgottesdienst von St. Magdalena in Herzogenaurach sitzt an diesem Sonntag ein ganz junger Musiker mit Wuschelkopf und Lausbubengrinsen auf der Orgelbank: Ludwig Orel. Er ist gerade mal 13 Jahre alt. Im vergangenen Sommer legte er – da war er noch zwölf Jahre – als jüngster Teilnehmer im gesamten Erzbistum Bamberg die D-Prüfung für Organisten ab und bestand diese auch.