Bamberg/Nürnberg. (bbk) Der alte Schulgebäudekomplex der Nürnberger Maria-Ward-Schulen ist in die Jahre gekommen. Der Bestand stammt aus den 60er Jahren, nach intensiven Untersuchungen ist der Altbau nicht sanierungsfähig. Die Erzdiözese Bamberg als Trägerin hat sich daher zu einem Abriss der alten Gebäude und dem Bau einer neuen Schule entschieden. Beginn der Baumaßnahme ist im Herbst 2016, der Bezug ist für das Schuljahr 2020/21 geplant.
Vorträge, Wochenenden, Auszeiten, Seminare und eine Pilgerreise und das alles rund um die Themen Spiritualität, Theologie und Kirche – das bietet das neue Halbjahresprogramm der Bildungshäuser in Vierzehnheiligen, das jetzt vorgestellt wurde. Mit aufgenommen in das Programm wurden auch spezielle Veranstaltungen zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. „Das Jahr und unsere Veranstaltungen laden dazu ein, darüber nachzudenken, was göttliche und menschliche Barmherzigkeit besagt und auch für unsere Zeit bedeutet“, so der Geistliche Rektor der Bildungshäuser, Domvikar Professor Elmar Koziel.
Der Heilige Franz von Assisi, so erzählt die Legende, schlug eines Tages einem jungen Mönch vor, sie sollten in die Stadt gehen und dort den Leuten predigen. So machten sie sich auf den Weg, sie gingen über die Straßen und über den Marktplatz und unterhielten sich dabei über ihre geistlichen Erfahrungen. Als sie schon wieder auf dem Weg nach Hause waren, rief der junge Mönch ungeduldig aus: „Aber wir wollten doch den Leuten predigen!“ Franz von Assisi legte lächelnd die Hand auf die Schulter des jungen Mannes. „Wir haben die ganze Zeit nichts anderes getan“, antwortete er. „Wir wurden beobachtet und Teile unseres Gesprächs wurden mitgehört. Unsere Gesichter und unser Verhalten wurden gesehen. So haben wir gepredigt.“ Dann fügt er hinzu: „Merke dir, es hat keinen Sinn zu gehen, um zu predigen, wenn wir nicht beim Gehen predigen.“
Kirchenlieder stecken voll Lebens- und Glaubenserfahrungen. Vielen Menschen sind sie als Gotteslobgesänge von Jugend an vertraut, doch ihre Tiefe erschließt sich oftmals erst mit wachsender Erfahrung. Die Reihe „Das geistliche Lied gesungen und gedeutet“ bietet einmal im Monat samstags um 16 Uhr eine ca. 30-minütige Auszeit an, in der eines dieser Lieder mit Begleitung an der Orgel gedeutet und gesungen wird.
Am Stand der Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik ist viel los. Svenja Petzold, Auszubildende zur Erzieherin, erzählt von ihren Eindrücken aus dem Berufsleben. „Klar, die Arbeit kann stressig sein, weil wir viel Verantwortung tragen“, sagt die 19-Jährige einer Interessentin. Wolle man jedoch „das Leben von Kindern bereichern“, sei Erzieherin ein Traumjob.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Religionslehrerinnen und -lehrer als Grundsteinleger und Fundamentebauer gewürdigt. Bei der Verleihung der kirchlichen Lehrerlaubnis an 13 Referendarinnen und Referendare im Bamberger Bistumshaus sagte er am Donnerstagabend: „Anders als die Arbeit der Architekten wird die der Fundamentebauer selten besonders hervorgehoben und gelobt. Aber ohne das Fundament kann kein Bau entstehen.“ Die Arbeit der Religionslehrerinnen und -lehrer sei sehr wichtig für den Bau des Lebenshauses junger Menschen, sagte Schick den Referendarinnen und Referendaren des Bamberger Dientzenhofer Gymnasiums und der Forchheimer Berufsschule, denen er die Missio Canonica erteilte.
Das Standard-Liederbuch für Neue Geistliche Lieder in der Erzdiözese Bamberg, das Cantate II, kann ab sofort auch online im Mini-Shop bestellt werden!
Ebermannstadt. „Orte der Begegnung, an denen Kirche als Gemeinschaft spürbar wird“ definiert der aktuelle Jugendplan des Erzbistums Bamberg „jugendpastorale Zentren“. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Wie können und sollten jugendpastorale Zentren im Erzbistum Bamberg aussehen? Wer und was soll mit diesen neuen Orten der Begegnung erreicht werden? Mit diesen Fragen setzten sich 20 Jugendseelsorgerinnen und –seelsorger aus der Erzdiözese bei der diesjährigen Jugendseelsorgekonferenz am 18. und 19. Januar im Jugendhaus Burg Feuerstein auseinander.
Alle Kids und Teenies sind zu einem musikalischen Band-Wochenende am 26. bis 28. Februar auf die Burg Feuerstein eingeladen. Anmeldefrist läuft noch bis zum 19. Februar. Meldet Euch jetzt an!
Bamberg. 10.492 Kinder und Jugendliche sind im Erzbistum Bamberg als Ministrantinnen und Ministranten aktiv. Das ist ein Ergebnis der deutschlandweiten Ministrantenerhebung, die von September bis Oktober letzten Jahres durchgeführt wurde. „Diese hohe Zahl macht deutlich, dass der Ministrantendienst weiterhin ein wichtiger Bestandteil der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit ist“, so Tobias Bienert, Referent für Ministrantenpastoral im Erzbistum Bamberg.