Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick ruft die Christen dazu auf, den Wandel der Zeit zu gestalten. „Wer Stillstand will, der katapultiert sich aus der Geschichte, wird ineffizient und wertlos“, sagte Schick am Freitag in seiner Festrede zum 100. Jubiläum der Fachakademie St. Elisabeth in Bamberg. Die Menschheit befinde sich in einer Übergangs- oder Schwellensituation ähnlich wie beim Übergang vom Altertum zum Mittelalter oder vom Mittelalter in die Neuzeit. Solche Zeiten seien unruhig und schwierig, weil die Fragen gestellt werden: „Was wird anders? Was kommt auf uns zu?“ Wichtig sei vor allem die Frage: „Was muss bleiben?“ Die Antwort müsse lauten: „Der Wandel muss bleiben. Aber er muss gestaltet werden. Dazu müssen die Überzeugungen, Werte und Tugenden bleiben, die unserer Vergangenheit Menschlichkeit, Solidarität, Sicherheit und Frieden gegeben haben“.
Bamberg. Zum Welternährungstag (16. Oktober) ruft der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick zu einem achtsameren Umgang mit Lebensmitteln auf. Es sei ein Armutszeugnis für ein modernes Industrieland wie Deutschland, wenn hier pro Jahr 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll landen, das sind 313 Kilo pro Sekunde. Zugleich leide eine Milliarde Menschen Hunger, und jede Woche verhungere die Bevölkerungszahl einer Großstadt. Auf der Erde würden derzeit Lebensmittel produziert, von denen bis zu zwölf Milliarden Menschen leben könnten. „Dies macht die Dimension der ungeheuren Verschwendung deutlich“, so Schick.
Publikation über Kirchenbauten der Nachkriegszeit während des Episkopats von Erzbischof Dr. Josef Schneider. Doktorarbeit des Kunsthistorikers und Denkmalpflegers ist das Ergebnis zehnjähriger Recherche. Nachschlagewerk ist Band 5 der Schriftenreihe „Studien zur Bamberger Bistumsgeschichte“
„Wer ist der Mann auf dem Tuch?“ Mit dieser Frage befasst sich die aktuelle Ausstellung zum Turiner Grabtuch im Bamberger Diözesanmuseum. Sie sei, laut Untertitel „eine Spurensuche – nicht mehr und nicht weniger“, betonte die Kuratorin der Ausstellung, Bettina von Trott zu Solz bei der Ausstellungseröffnung am Freitagabend (8. September).
Zu Beginn des Schuljahres sind alle Mädchen und Jungen ab der 1. Klasse eingeladen, sich einem der Domchöre anzuschließen - unverbindliches Schnuppern ist für alle Interessierten natürlich inklusive.
Die Bildungshäuser Vierzehnheiligen der Erzdiözese Bamberg bieten diese Besinnungstage vom 3.10. bis 6.10. im Diözesanhaus an: Schwierige Söhne und ihre Väter, die heranwachsende Tochter, der missliebige Bruder: sie alle haben ihren Platz im Buch der Bücher gefunden. Ihre Geschichten vom Freud und Leid im Miteinander der Familie sind Dokumente von zeitloser Gültigkeit...
Bamberg. „Auf den Spuren von Luise Löwenfels“ heißt das Gewinnerprojekt des diesjährigen Kreativwettbewerbs der Stiftung „Option für die Jugend. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft“. Das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro übereichte Florian Dumpert, Mitglied des Stiftungskuratoriums, an die Ministrantinnen und Ministranten aus Priesendorf, Dankenfeld und Kirchaich und Pastoralreferentin Andrea Friedrich. In dem Projekt beschäftigen sich die Jugendlichen auf vielfältige Weise mit der aus Trabelsdorf im Landkreis Bamberg stammenden Jüdin und späteren katholischen Nonne Luise Löwenfels, deren Seligsprechungsverfahren derzeit läuft.
Manchmal im Leben kommt das Glück ganz plötzlich und überraschend. Davon kann der Leiter des Bamberger Diözesanmuseums Holger Kempkens ein Lied singen. Nichts ahnend besuchte er im Frühjahr 2017 die Internationale Kunst- und Antiquitätenmesse TEFAF in Maastricht und entdeckte eine 400 Jahre alte Bergkristall-Drachenschale aus dem Besitz von Johann Gottfried I. von Aschhausen, Fürstbischof von Bamberg zwischen 1609 und 1622 -einer der wichtigsten Fürsten innerhalb der katholischen Liga seiner Zeit.
Bamberg. 97 junge Frauen und Männer im Alter von 16 bis 23 Jahren haben im vergangenen Schuljahr einen Freiwilligendienst in Trägerschaft des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Caritasverbandes Bamberg gemacht. Ein Jahr lang arbeiteten die Freiwilligen in verschiedenen sozialen und pädagogischen Einrichtungen im ganzen Erzbistum.
Bamberg. Nach neun Jahren als Direktorin des katholischen Maria-Ward-Gymnasiums Bamberg ist Ingrid Käfferlein am Freitag festlich verabschiedet worden. Erzbischof Ludwig Schick dankte für ihren außerordentlichen Einsatz und ihr Engagement auch im Zusammenhang mit den Bau- und Renovierungsmaßnahmen und verlieh ihr die Verdienstmedaille in Silber, die höchste Auszeichnung des Erzbistums. Ingrid Käfferlein wechselt als Schulleiterin an das Herder-Gymnasium in ihrer Heimatstadt Forchheim. Ihre Nachfolge in Bamberg tritt der bisherige Stellvertreter Stephan Reheuser an.