„Was hält die Stadtzusammen?“ ist die brisante Frage, mit der sich viele Kommunen unserer Zeit auseinandersetzen müssen. Wer Ulrich Malys Analysen der Stadtgesellschaft live erleben möchte, sollte sich Dienstag, den 22. September 2026 vormerken. Um 18 Uhr liest der Autor im CPH aus seinem Essay und spricht mit Herausgeber Siegfried Grillmeyer über die Stadt als sozialen Resonanzraum und demokratisches Labor mit all ihren Chancen und Herausforderungen.
Hallstadt. Der Sankt Michaelsbund zeichnete am 8. Juli in einer Feierstunde im Pfarrsaal St. Kilian Hallstadt 51 Büchereien aus dem Erzbistum Bamberg mit einem Qualitätssiegel aus und dankte für das ehrenamtliche Engagement.
Bamberg. Um seine Bildungsangebote langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln, bündelt das Erzbistum seine Kräfte im Schulbereich. Die personellen und finanziellen Ressourcen werden künftig auf die sieben diözesanen Schulen konzentriert, das Angebot des Erzbischöflichen Abendgymnasiums in Bamberg wird schrittweise auslaufen. Zum Schuljahr 2026/27 werden hier letztmalig Schülerinnen und Schüler aufgenommen.
Marica Münch und ihre Kolleginnen im Jugendbereich der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) arbeiten seit vielen Jahren intensiv mit Schulen und Schüler:innen zusammen. Die Nachfrage nach Jugendbildungsprojekten und nach Präventions- und Konfliktarbeit steigt dabei kontinuierlich – so dass sie teils die Kapazitäten übersteigt. Ein Lichtblick ist da die Förderung durch die Alexander-Beck-Kinderfondsstiftung. Dank der Stiftung war es möglich, dass im Schuljahr 2025/26 ein neues Projekt an den Start gehen konnte. Es heißt „Wir sind Klasse“ und richtet sich an Klassengemeinschaften der Orientierungsstufen 4 und 5. Ab Januar finden die ersten Klassenseminare statt.
Bamberg. Die Stadt Bamberg hat das Diözesanmuseum Bamberg für sein zivilgesellschaftliches Engagement mit dem Kleinprojektpreis 2025 ausgezeichnet. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp übergab am Montag das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro im Rahmen des Projekts „MitMachKlima“.
Vierzehnheiligen. Arbeitsblätter erstellen, einen ganzen Podcast generieren, mit einem Jesus-Avatar chatten und noch Vieles mehr macht KI im Religionsunterricht möglich, aber ist das schon alles? Die Bamberger Reli.community am Gymnasium hat sich unter der Leitung von Dr. Melanie Kuhn-Lange in den Bildungshäusern Vierzehnheiligen zwei Tage lang im Rahmen der diözesanen Tagung in Kooperation mit dem KRGB die Frage nach Religionsunterricht angesichts Künstlicher Intelligenz gestellt. Die intensive vielperspektivische Auseinandersetzung ließ erkennen, dass KI als gesellschaftliche Realität notwendigerweise mehr als nur Hilfsmittel in einem modernen Religionsunterricht sein sollte.